Produktionsberufe

Die Ausbildungsordnung

Pflichtqualifikationen

Integrative Qualifikationen

Wahlqualifikationen

Zeitliche Gliederung der Ausbildungen

Lernzielformulierung in den Ausbildungsrahmenplänen

Prüfungen

Schulischer Rahmenplan - Fachklassen

Lernortkooperation

Verknüpfung von Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildungsordnung

Produktionsberufe im Bereich Chemie/Pharmazie sind die 3,5 jährigen Ausbildungsberufe Chemikant/in und Pharmakant/in sowie der zweijährige Ausbildungsberuf Produktionsfachkraft Chemie.

Strukturelemente der Ausbildung zum/zur Chemikant/in und Pharmakant/in sind Pflichtqualifikationen einschließlich der integrativ zu vermittelnden Qualifikationen und Wahlqualifikationen. Mit diesem Konzept wird die Beruflichkeit sichergestellt und gleichzeitig durch eine dem betrieblichen Bedarf entsprechende Kombination von Wahlqualifikationen die zeitnahe und passgenaue Ausrichtung der Ausbildung auf betriebliche Erfordernisse ermöglicht. Auch im Falle eines Betriebswechsels kann durch die Wahlqualifikationen sichergestellt werden, dass eine möglichst optimale Beschäftigungsfähigkeit (“employability“) erreicht werden kann. Die Ausbildungsordnung für die zweijährige Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie enthält demgegenüber keine Differenzierungsmöglichkeiten.

Die Berufsausbildung für die Produktionsberufe Chemikant und Pharmakant wird für alle Ausbildungsverhältnisse mit Beginn bis zum Jahr 2008 in den Verordnungen  aus dem Jahr 2001* geregelt. Sie  sind in Verbindung mit  Erprobungsverordnungen zu lesen, mit denen - befristet bis zum Jahr 2009 - die gestreckte Abschlussprüfung (GAP) eingeführt wurde. Für Ausbildungsverhältnisse, die ab dem Jahr 2009 beginnen,  gelten die Verordnungen aus dem Jahr 2009**.  Mit ihr wird  die gestreckte Abschlussprüfung in Dauerrecht überführt und die zeitliche und sachliche Gliederung (Ausbildungsrahmenplan) wird in einigen Punkten verändert. Das Ausbildungsberufsbild und die Struktur bleiben erhalten. Ausführliche Hinweise zu Veränderungen sind unter dem Menüpunkt "zur Neuordnung 2009" zu finden.

Die Verordnung für die Produktionsfachkraft*** wurde im Jahr 2005 erlassen. Für die Produktionsfachkraft Chemie gelten die „klassischen“ Prüfungsregelungen mit einer unbewerteten Zwischenprüfung in der Mitte der Ausbildung sowie einer Abschlussprüfung über die gesamten Ausbildungsinhalte.

Die Inhalte und zeitlichen Vorgaben für den Lernort Berufsschule sind in den Rahmenlehrplänen**** enthalten.

Die Verordnung über die Fortbildung zum Industriemeister - Fachrichtung Chemie wurde im Jahr 2004 neu gestaltet. Sie normiert die Prüfungsanforderungen. Die Ausgestaltung von Lehrgängen, die zur Vorbereitung auf die Prüfung besucht werden können, wird im Rahmenplan beschrieben.

 

* "Verordnung über die Berufsausbildung zum Chemikanten/zur Chemikantin vom 27.02.2001 (BGBl. I S. 350) " in Verbindung mit der  "Verordnung über die Erprobung einer neuen        Ausbildungsform für die Berufsausbildung zum Chemikanten/zur Chemikantin vom 12. Juni 2002 (BGBl. I S. 1834), geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 17. Juli 2007 (BGBl. I S. 1402 )"
* "Verordnung über die Berufsausbildung zum Pharmakantenzur Pharmakantin vom 8. 03.2001 (BGBl. I S. 419)" in Verbindung mit "Verordnung über die Erprobung einer neuen Ausbildungsform für die Berufsausbildung zum Pharmakanten/zur Pharmakantin vom 12. Juni 2002 (BGBl. I S. 1837), geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 17. Juli 2007 (BGBl. I S. 1402)"
** "Verordnung über die Berufsausbildung zum Chemikanten/zur Chemikantin vom 10. Juni 2009, (BGBl. I Nr. 33, S. 1360)"
** "Verordnung über die Berufsausbildung zum Pharmakanten/zur Pharmakantin vom 10. Juni 2009, (BGBl. I Nr. 33, S. 1374)"
***  "Verordnung über die Berufsausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie vom 23.03.2005 (BGBl. I S. 906)"
**** RAHMENLEHRPLAN für den Ausbildungsberuf Chemikant/Chemikantin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2000) bzw. für Ausbildungsverhältnisse ab 2009,  
          RAHMENLEHRPLAN  für den Ausbildungsberuf Chemikant/Chemikantin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2000 i.d.F. vom 23.04.2009)
**** RAHMENLEHRPLAN für den Ausbildungsberuf Pharmakant/Pharmakantin(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2000)
**** RAHMENLEHRPLAN  für den Ausbildungsberuf Produktionsfachkraft Chemie (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)

 

Pflichtqualifikationen

Die Pflichtqualifikationen sind zur Erreichung einer ganzheitlichen Beruflichkeit für alle Auszubildenden verbindlich. Sie führen in grundlegende berufstypische Kenntnisse und Fertigkeiten ein.

 

Integrative Qualifikationen

Ein Teil der Pflichtqualifikationen ist fast vollständig in Verbindung mit Fachinhalten und während der gesamten Ausbildung zu vermitteln. Sie werden häufig als integrative Qualifikationen bezeichnet. Wie bei allen Berufen im Bereich Chemie/Pharmazie wurde der Gedanke des „Responsible Care“ in die Verordnung integriert. Das Ausbildungsberufsbild „Betriebliche Maßnahmen zum Verantwortlichen Handeln -responsible care“ umfasst und vernetzt den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, Anlagensicherheit, den sorgfältigen Umgang mit Arbeitsgeräten, den rationellen Einsatz von Energie, Qualitätsmanagement und kostenorientiertes Handeln. 

 

Wahlqualifikationen

Die Wahlqualifikationseinheiten bauen auf den Pflichtqualifikationen auf und dienen der Vertiefung oder führen in ein neues Arbeitsgebiet ein. Durch sie sollen die Auszubildenden über das Fachliche hinaus insbesondere

  • selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten lernen und trainieren,
  • einen Überblick über Methoden erwerben und zum Transferdenken befähigt werden,
  • Strategien zur Problemerkennung und Problemlösung kennen lernen und anwenden,
  • Entscheidungskompetenz erwerben.

Die Auswahlliste für Chemikanten umfasst insgesamt 19 Wahlqualifikationen, die Auswahlliste für Pharmakanten 16 Wahlqualifikationen. Der Wahlbereich hat in der Ausbildung von Chemikanten und Pharmakanten einen unterschiedlichen Stellenwert: Chemikanten sind 4 WQ im Gesamtumfang von 40 Wochen zu vermitteln, Pharmakanten eine nicht bestimmte Anzahl im Umfang von insgesamt 72 Wochen.

Die Wahlqualifikationen können je nach betrieblichem Qualifizierungsbedarf ausgewählt und in Kombination miteinander, d.h. zeitlich zusammenhängend, vermittelt werden. Die Auswahl ist nur insoweit eingeschränkt, als eine Mindestzahl der Wahlqualifikationen aus dem „Kernbereich“ der Ausbildung zu wählen ist. Die Anzahl berufsübergreifender oder spezialisierender Inhalte wird begrenzt, um die Beruflichkeit zu wahren.

Das ausbildende Unternehmen bestimmt die von ihm angebotenen Wahlqualifikationen und vermerkt diese in der Anlage zum Ausbildungsvertrag. Die Auswahl soll persönliche Neigungen des Auszubildenden, betriebliche Notwendigkeiten sowie den Aspekt der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigen und ist nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages –DIHK – spätestens bis zum Zeitpunkt von Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung zu präzisieren. Mit einem Vorlauf von 1,5 Jahren ist der betriebliche Qualifizierungsbedarf abschätzbar und auch die besonderen Neigungen und Fähigkeiten der Auszubildenden haben sich im ersten Ausbildungsabschnitt herauskristallisiert.

 

Zeitliche Gliederung der Ausbildungen

Die insgesamt dreieinhalbjährige Ausbildungszeit von Pharmakanten und Chemikanten umfasst höchstens 2 Jahre bis zum Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung sowie weitere eineinhalb Jahre bis zum Teil 2 der Abschlussprüfung.

Im Rahmen der Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie ist am Ende des ersten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung als Lernstandskontrolle durchzuführen, die Abschlussprüfung nach zwei Jahren.

Die im Ausbildungsrahmenplan angegebenen Zeitrichtwerte in Wochen für die jeweiligen Pflicht- und Wahlqualifikationseinheiten sind nicht als absolut verbindliche Vorgaben anzusehen, sondern sollen als Richtwerte die relative Bedeutung der einzelnen Qualifikationseinheiten zueinander verdeutlichen. Die „integrativen“ Pflichtqualifikationseinheiten sind entweder ohne Zeitzuordnung „während der gesamten Ausbildungszeit“ zu vermitteln oder in Verbindung mit geeigneten Fachinhalten. In letzterem Fall ist dies an den entsprechenden Wochenzahlen durch einen hoch gestellten Stern kenntlich gemacht.

Besonders hinzuweisen ist auf die sogenannten Flexibilisierungsparagraphen in den Verordnungen. Sie ermöglichen, eine „abweichende zeitliche und sachliche Gliederung der Ausbildungsinhalte“, soweit „betriebpraktische Besonderheiten der Abweichung erfordern“. Es muss aber sichergestellt sein, dass Inhalte, die in Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung prüfungsrelevant sind, bis dahin vermittelt wurden.

 

Lernzielformulierung in den Ausbildungsrahmenplänen

Bei den Lernzielformulierungen im Ausbildungsrahmenplan wird auf kognitive Lernziele verzichtet, zum einen, weil kognitive Inhalte insbesondere in der Berufsschule zu vermitteln sind und zum anderen, weil nach gängiger Meinung in den handlungsorientierten Zielformulierungen das kognitive Element bereits enthalten ist. Die Lernzielformulierungen sind darauf gerichtet, ein zu erwartendes „Endverhalten“ zu beschreiben. Es handelt sich um Qualifikationen, die Auszubildende zur Ausübung ihr späteren beruflichen Tätigkeit benötigen.

Die Lernziele sind weiterhin technikoffen und organisationsneutral formuliert, damit sie geänderten Bedingungen Stand halten bzw. schnell und unkompliziert an technische, organisatorische und wirtschaftliche Veränderungen angepasst werden können. Mit der offenen Formulierung der Lernziele wird die Möglichkeit zur Ausbildung an betrieblichen Arbeitsplätzen bzw. im Kontext betrieblicher Aufgaben verbessert.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bieten die offenen, flexiblen Ausbildungsstrukturen gute Möglichkeiten, qualifizierte Mitarbeiter anforderungsgemäß auszubilden. Ausbildungsverbünde zwischen mehreren Unternehmen und die Ausrichtung der Ausbildung auf spezifische Firmenbedürfnisse werden durch die neue Ausbildungsordnung erleichtert.

 

Prüfungen

Für die Berufsausbildung zum Chemikanten  bzw. zum Pharmakanten ist die „gestreckte Abschlussprüfung (GAP)“ durchzuführen. Die gestreckte Abschlussprüfung (GAP) besteht aus zwei Teilen, die zeitlich voneinander getrennt sind. Teil 1 trägt beim Pharmakanten mit 30 %, beim Chemikanten mit 40% zum Gesamtergebnis der Abschlussprüfung bei, Teil 2 70 bzw. 60%.

Grund für die Einführung der gestreckten Abschlussprüfung war der Wunsch

  • den Prüfungsaufwand zu optimieren,
  • den Zeitaufwand für eine gesonderte Prüfungsvorbereitung zu minimieren,
  • Auszubildende früh und während der gesamten Ausbildung zu möglichst erfolgreichem Lernen anzuleiten –  und damit ausbildungsbegleitend auf die Teilprüfungen vorzubereiten.

In den Jahren von 2002 bis 2009 wurde das Prüfungsverfahren zunächst erprobt und durch das BIBB evaluiert. Ausbildungsbetriebe, Auszubildende, Berufschulen und Kammern wurden befragt. Zwei Umstände sprechen aus Sicht der Befragten uneingeschränkt für die getreckte Abschlussprüfung. Erstens wird von Ausbildern und Berufsschullehrern über eine deutliche Steigerung der Motivation berichtet, und zweitens bewerten die Auszubildenden selbst das gestreckte Prüfungsverfahren ebenfalls positiv.  Mit dem gestreckten Prüfungsverfahren wird weiterhin vielfach eine verbesserte Aussagekraft der Pürfung verbunden.

Die Prüfungen folgen einem ganzheitlichen, handlungsorientierten Prüfungsansatz. Sie sollen so gestaltet werden, dass die Befähigung zum beruflichen Handeln und zum ganzheitlichen, prozessorientierten Arbeiten ermittelt wird. Aus diesem Grund – und auch zur Reduzierung des Prüfungsaufwandes – werden im praktischen Teil der Prüfungen „praktische Aufgaben“ (ErprobungsVO 2002/2007) bzw.  "Arbeitsaufgaben"  (VO 2009) durchgeführt. Bei der praktischen Aufgabe bzw. Arbeitsaufgabe muss der gesamte Prüfungsausschuss nicht während der gesamten Prüfungsdauer, sondern nur in wichtigen Phasen anwesend sein. 

 

Schulischer Rahmenplan - Fachklassen

Für jeden Produktionsberuf existiert ein eigener schulischer Rahmenplan mit Lernfeldern. Die Lernfelder für das erste Ausbildungsjahr sind  für alle Produktionsberufe identisch formuliert. Unabhängig hiervon empfiehlt die Kultusministerkonferenz (KMK) in den berufsbezogenen Vormerkungen, wenn möglich bereits im ersten Ausbildungsjahr getrennte Fachklassen für Chemikanten, Pharmakanten und die Produktionsfachkraft Chemie einzurichten, so dass der Unterricht berufsspezifisch erfolgen kann. Auch bei gemischten Klassen ist darauf zu achten, dass die Lernfelder z.B. durch die Beispielgebung berufsspezifisch ausgestaltet werden.

Besonders wichtig ist die Bildung von Fachklassen fü die Unterrichtung der Produktionsfachkraft Chemie, deren Zielgruppe vor allem Jugendliche mit weniger ausgeprägten kognitiven  Fähigkeiten sind.

Die handlungsorientierte Formulierung der Lernziele bedeutet nicht, dass die Berufsschule Praxisphasen mit entsprechenden apparativen Voraussetzungen durchführen. Vielmehr ist der schulische Auftrag bei einer Arbeitsteilung der Lernorte schwerpunktmäßig auf das Vermitteln kognitiver Inhalte zu konzentrieren.

 

Lernortkooperation

Qualität und Nutzen der Ausbildung für Betriebe und Auszubildende werden auch davon bestimmt, wie gut es gelingt, betriebliche und schulische Ausbildung zeitlich und inhaltlich zu synchronisieren. Die offen formulierten Ausbildungsordnungen mit der Differenzierung durch Wahlqualifikationen und die Rahmenlehrpläne lassen einen erheblichen Spielraum und müssen vor Ort an die Bedürfnisse der ausbildenden Betriebe und Möglichkeiten der Berufsschulen angepasst werden. Es obliegt den Dualpartnern vor Ort, die größtmögliche Schnittmenge herauszuarbeiten.

Eine intensive Abstimmung ist insbesondere im Wahlbereich notwendig: Einzelne Wahlpflichtlernfelder decken mehrere Wahlqualifikationen ab.

Es gibt zahlreiche positive Beispiele aus der Praxis, die z.T. in Bildungsgangkonferenzen und regional organisierten „Arbeitskreise Schule – Wirtschaft“ eingebunden sind.

  • Koordinierungsgespräche zwischen Ausbildern und Berufsschullehrern zur Vereinbarung gemeinsamer Projekte, die den Stoff des jeweiligen Ausbildungsabschnittes abdecken und gemeinsame Auswertung von Prüfungsergebnissen
  • Koordinierungsnetzwerke der einzelnen Ausbildungsbetriebe und der Berufsschulen unter Einbeziehung der zuständigen IHK Auf diesem Weg werden erfolgreiche Projekte der entsprechenden Berufsgruppe einer größeren Anzahl von Personen zugänglich gemacht. Lernen von anderen reduziert den eigenen Arbeitsaufwand und erzeugt betriebs- und schulübergreifend ein ausgeglichenes Niveau innerhalb eines IHK-Bezirks oder sogar innerhalb eines Bundeslandes, wenn die Kooperationsnetzwerke bezirksübergreifend ausgeweitet werden.
  • Regelmäßige Praktika der Lehrer in den Ausbildungsbetrieben, die als Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt werden, fördern ebenfalls die Lernortkooperation und halten den Praxisbezug zum vermittelnden Lehrstoff aufrecht. Auch der umgekehrte Weg, dass betriebliche Fachleute in den Berufsschulen unterstützen durch Unterricht oder Vorlesungen zu speziellen Themen, trägt wesentlich zur besseren Verknüpfung von theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten bei.

 

Verknüpfung von Aus- und Weiterbildung

Die Wahlqualifikationen können modifiziert und als Module im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung angeboten werden. Damit wird eine solide Voraussetzung zur Umsetzung des Konzepts des lebensbegleitenden Lernens in die betriebliche Praxis geschaffen.

 

Seitenanfang Druckversion Letzte Aktualisierung: 14.08.2009